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  • Titel
    Ökologischer Landbau als Beitrag zu einer nachhaltigen Landschaftsentwicklung am Beispiel des Biosphärenreservates Schorfheide-Chorin (Brandenburg)
  • Paralleltitel
    Organic Farming and his role in terms of the development of agricultural landscapes - example biosphere reserve Schorfheide-Chorin
  • Verfasser
  • Erscheinungsort
    Berlin
  • Verlag
  • Erscheinungsjahr
    2005
  • Illustrationen
    1 Abb., 30 Lit. Ang.
  • Material
    Artikel aus einer ZeitschriftUnselbständiges Werk
  • Standardsignatur
    8541
  • Datensatznummer
    200128726
  • Quelle
  • Abstract
    Der ökologische Landbau leistet einen bedeutenden Beitrag zur Entwicklung von Agrarlandschaften. Das betrifft nicht nur die umweltgerechte Erzeugung von Nahrungsgütern, sondern ebenso auch die Erhöhung der Lebensqualität im ländlichen Raum. In Schutzgebieten trägt ein entsprechend hoher Anteil an ökologischem Landbau wesentlich zu einer nachhaltig-ausgewogenen Landschaftsentwicklung bei, wie am Beispiel des Biosphärenreservats (BR) Schorfheide-Chorin dargestellt wird. Im BR werden ca. 30% der landwirtschaftlichen Nutzflächen ökologisch bewirtschaftet. Die Betriebsstrukturen sind differenziert. Sie reichen von Großbetrieben über Familienbetriebe mit unterschiedlichem Profil bis hin zu Gärtnereien und Betrieben mit Spezialkulturen. Ausgehend von Befragungen der Betriebe werden die Schwerpunkte Bodenfruchtbarkeit/Bodenfunktionen, Pflanzenbau/Erträge, Tierhaltung, Produktvielfalt/Vermarktung, Biodiversität und Landschaft behandelt. Im Ergebnis wird deutlich, dass regionale Lösungen unter Beachtung der spezifischen Standortbedingungen erhebliche Bedeutung haben. Das wird erläutert u.a. am Beispiel der Fruchtfolgegestaltung, der Entwicklung der Rinder- und Schafhaltung sowie der regionalen Vermarktung. Auch die Entwicklung spezifischer Habitate der Segetalflora und der Arthropodenfauna unter dem Einfluss des ökologischen Landbaus sowie die Schaffung von Saum- und Heckenstrukturen tragen zur landschaftlichen Vielfalt in der Agrarlandschaft des Biosphärenreservates bei. Es gibt zahlreiche Einzellösungen, die durch Kooperation und des Wissenstransfers stärker verallgemeinert werden sollten. Dazu trägt das durch das Bundesministerium für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft geförderte Projekt "Ökolandbau und Vermarktung - Ausbildungsbedarf und Wissenstransfer in der Modellregion Barnim-Uckermark" bei.