Titel
Tracing the genetic roots of the sika deer Cervus nippon naturalized in Germany and Austria
Paralleltitel
Erforschung der genetischen Wurzeln des in Deutschland und Österreich eingebürgertem Sikawildes, Cervus nippon
Verfasser
Erscheinungsort
Heidelberg
Verlag
Erscheinungsjahr
2005
Illustrationen
1 Abb., 22 Lit. Ang.
Material
Artikel aus einer ZeitschriftUnselbständiges Werk
Standardsignatur
8032
Datensatznummer
200128229
Quelle
Abstract
Zur Bestimmung der geografischen Herkunft des in Deutschland und Österreich eingebürgerten Sikawildes wurde die mitochondriale Kontrollregion von 214 Individuen sequenziert. Zusammen mit zuvor publizierten Daten für Sikawild aus seinem natürlichen Verbreitungsgebiet sind nunmehr insgesamt 245 Sequenzen bekannt. Die neuen Daten bedeuten eine Ausweitung dieser Sequenz bei Cervus nippon. Auf der Basis der Sequenzen wurde ein "neighbour-joining tree" konstruiert. Dieser zeigt, dass die 49 verschiedenen mitochondrialen DNS-Typen sich zu drei verschiedenen phylogenetischen Clustern gruppieren, die verschiedenen geografischen Gebieten entsprechen. Sequenzähnlichkeiten zwischen dem eingebürgertem Sikawild und einheimischem Sikawild aus Süd-Honshu, Kyushu und den zugehörigen Inseln sowie Nord-Honshu deuten darauf hin, dass die Vorfahren der deutschen und österreichischen Sika-Populationen von den Japanischen Inseln stammen. Im Unterschied dazu gibt es keine Belege dafür, dass weibliches Sikawild aus China, Taiwan oder Vietnam unter den Vorfahren der heutigen Sika-Populationen in Deutschland und Österreich vertreten war.