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  • Titel
    Seasonal and spatial mortality patterns of holm oak seedlings in a reforested soil infected with Phytophthora cinnamomi
  • Paralleltitel
    Saisonale und räumliche Mortalitätsmuster von Steineichen-Sämlingen nach Pflanzung an einem mit Phytophthora cinnamomi infizierten Standort = Variabilité saisonnière et spatiale de la mortalité de semis de chênes verts dans un sol forestier infecté par Phytophthora cinnamomi
  • Verfasser
  • Erscheinungsort
    Berlin
  • Verlag
  • Erscheinungsjahr
    2005
  • Illustrationen
    2 Abb., 52 Lit. Ang.
  • Material
    Artikel aus einer ZeitschriftUnselbständiges Werk
  • Standardsignatur
    8320
  • Datensatznummer
    200127454
  • Quelle
  • Abstract
    Während zwei aufeinander folgenden Jahren wurde die Überlebensrate von einjährigen Steineichen (Quercus ilex)-Sämlingen in einem natürlich mit Phytophthora cinnamomi infizierten Boden auf einer Versuchsfläche in Süd-West-Spanien untersucht. In beiden Jahren war die Mortalität im Herbst und Winter sehr gering (<2.1%). Im Frühling lag die Absterberate besonders im ersten Jahr höher (8,3–4,6%). Im Sommer stieg die Gesamtmortalität stark an, im ersten Jahr betrug sie 11,4%, im zweiten Jahr 24,2%, jedoch lagen die P. cinnamomi zuzuordnenden Raten bei nur 1,9 bzw. 7,6%. Somit lag die Gesamtmortalität zwei Jahre nach der Pflanzung bei 43,4%, die P. cinnamomi zuzuordnende Mortalität bei 9,6% (d.h. 22,1% der abgestorbenen Pflanzen). Die pilzbedingte Mortalität war in der Aufforstungsfläche räumlich aggregiert, was auf eine klumpige Verteilung des Inokulums im Boden schliessen lässt. Zudem war die Mortalität durch P. cinnamomi mit der Nähe zu infizierten adulten Bäumen assoziiert. Diese Ergebnisse werden in Zusammenhang mit jahreszeitlichem Wassermangel, Schäden durch P. cinnamomi, Konkurrenz durch Unkräuter und mögliche phytosanitäre Massnahmen an Standorten mit absterbenden Steineichen diskutiert.