Aktionen
Anzeigeoptionen
  • Titel
    Schnellmethode der Totholz-Strukturkartierung : Eine Methode zur Bewertung von Waldbeständen in FFH-Gebieten und Naturwaldreservaten
  • Paralleltitel
    Quick Method for the Structural Identification of Deadwood - A method to evaluate forests stands in FFH-areas and forest nature reserves
  • Verfasser
  • Erscheinungsort
    Stuttgart
  • Verlag
  • Erscheinungsjahr
    2005
  • Illustrationen
    4 Abb., 6 Tab., 43 Lit. Ang.
  • Material
    Artikel aus einer ZeitschriftUnselbständiges Werk
  • Standardsignatur
    14217
  • Datensatznummer
    200127419
  • Quelle
  • Abstract
    Die bisher beschriebenen Methoden zur Erfassung von Totholz werden kritisch diskutiert und ein neues, relativ einfaches Verfahren vorgestellt. Die vorgeschlagenen Totholzstrukturkartierung (TSK) misst nicht das Totholzvolumen, sondern ermittelt stattdessen differenzierter die ökologische Bedeutung der unterschiedlichen Alt- und Totholzstrukturen, ausgehend von 15-jährigen Untersuchungen der xylobionten Käferfauna. Erste Ergebnisse aus Probekartierungen in Waldgebieten vor allem nordwestlich von Dresden werden vorgestellt. Das Verfahren vergibt nach vordefinierten Kriterien Punkte für verschiedenen Parameter wie z.B. Position des Baumes (stehend, schräg, liegend), Besonnung (besonnt, Halbschatten, beschattet), Durchmesser, Höhe/Länge, Zersetzungsgrad, Baumhöhlen, Holzpilzbewuchs usw. Die Summe ergibt für jeden Baum einen Punktwert, der in vier Punktwertklassen eingeteilt werden kann. Die zwei höheren Klassen charakterisieren die auch ökologischer und naturschutzfachlicher Sicht besondern wertvollen Alt- und Totholzstrukturen: anbrüchige oder frisch abgestorbene, stehende, stärker dimensionierte Bäume mit Höhlen und/oder Holzpilzbewuchs. Ein Bewertungsschema zum Kriterium "Alt- und Totholzausstattung" für die Ermittlung des Erhaltungszustandes von Wald-LRT wird vorgeschlagen.