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  • Titel
    Ökologische Studie von Rindenpilzen und Porlingen an Totholz in einem Naturwaldreservat und forstlich bewirtschafteten Vergleichsflächen
  • Paralleltitel
    Ecological study of corticioid and polyporoid fungi on deathwood in compove of a natural reserve and a cultivated forest = Etude ecologique des champignons des ecorces et des polypores sur le bois dans une reserve de foret naturelle et dans des parcelles de comparaison genees forestierement
  • Verfasser
  • Erscheinungsort
    Frankfurt am Main
  • Verlag
  • Erscheinungsjahr
    2005
  • Illustrationen
    6 Abb., 2 Tab., 28 Lit. Ang.
  • Material
    Artikel aus einer ZeitschriftUnselbständiges Werk
  • Standardsignatur
    621
  • Datensatznummer
    200127198
  • Quelle
  • Abstract
    Rindenpilze und Porlinge sind in Buchenwäldern wenig untersuchte artenreiche Artengruppen. Auf 14 kleinen Flächen eines Naturwaldreservates am Nordrande des Ammersees und 9 Vergleichsflächen in einem benachbarten bewirtschafteten Waldbestand konnten insgesamt 162 holzbewohnende Pilzarten der Gruppe der Rindenpilze und Porlinge gefunden werden. Dabei stellte sich heraus, dass es kaum einen unmittelbaren Zusammenhang zwischen der Artenzahl und dem Totholzangebot (Menge, Stärke, Zersetzungsgrad) gibt. Allerdings konnte anhand von Korrespondenzanalysen gezeigt werden, dass sich die Artenzusammensetzung in den einzelnen Flächen ähnlicher Dimensionen und Mengen an Totholz durchaus ähnelt. Die 32 häufigsten Arten konnten, nur mit Ausnahme des Zunderschwamms (Formes fomentarius), bereits auf Totholz von einer Stärke bis zu vier Zentimetern fruktifizieren. Weiterhin konnte gezeigt werden, dass während der Optimalphase der Holzzersetzung die meisten Arten fruktifizieren.