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  • Titel
    Monitoring der biologische Vielfalt in Wäldern : Die Ökologische Flächenstichprobe als Biodiversitätsmonitoring in NRW
  • Verfasser
  • Erscheinungsort
    Recklinghausen
  • Verlag
  • Erscheinungsjahr
    2005
  • Illustrationen
    4 Abb., 16 Lit. Ang.
  • Material
    Artikel aus einer ZeitschriftUnselbständiges Werk
  • Standardsignatur
    10897
  • Datensatznummer
    200126920
  • Quelle
  • Abstract
    Die ökologische Flächenstichprobe ist ein landesweit repräsentatives Monitoring zur Dokumentation vielfältiger Aspekte des Naturhaushaltes und seiner Veränderungen. Am Beispiel der Buchenwälder des Silikatberglandes wird ihre Eignung als systematischer Biodiversitätsmonitoring aufgezeigt. Trotz des begrenzten Spektrum von Erfassungsparametern in der ÖFS können wichtige Aspekte der Biologischen Vielfalt indiziert werden. Durch den Vergleich der repäsentativen Durchschnittswerte aus den Stichprobenflächen mit deutlich naturnäher ausgebildeten Referenzflächen kann eine fachliche Einordnung des Zustandes der biologischen Vielfalt unserer Kulturlandschaft erfolgen und in einem "Referenz-Erfüllungsgrad" zusammengefasst werden. Die Referenz-Erfüllungsgrade der einzelnen Indikationsbereiche unterscheiden sich deutlich (Tab. 3). Der größte Handlungsbedarf wird im Bereich "Altwaldstrukturen" dokumentiert. Welches Ausmaß an Erfüllungsgrad für den Wirtschaftswald generell oder für bestimmte Waldbereiche wie FFH-Wälder oder andere unter Naturschutzauflagen bewirtschaftete Flächen als Zielwert anzustreben ist, liegt außerhalb der fachlichen Dokumentationsarbeit und müsste gesellschaftlich festgelegt werden. Das Biodiversitätsmonitoring dokumentiert und charakterisiert den Zustand der Biologischen Vielfalt und seine Veränderungen. Es liefert mit seinen Daten und fachlichen Bewertungen Grundlagen für Bewertungs- und Handlungsentscheidungen in Politik und Management vor Ort. Ergebnisse des Biodiversitätsmonitoring sollten daher zentraler Aspekt einer Umweltberichterstattung sein.