Titel
La gestion du risque residuel par deversement controle, le projet Difuse
Verfasser
Verlag
Erscheinungsjahr
2005
Illustrationen
10 Abb., 14 Lit. Ang.
Material
Artikel aus einer ZeitschriftUnselbständiges Werk
Standardsignatur
8070
Datensatznummer
200126895
Quelle
Abstract
Lange Zeit galt die Erhöhung der Abflusskapazität eines Gewässers als wirksamste Massnahme zur Gefahrenabwehr vor Überschwemmungen. Dieses Konzept ist im Laufe der Zeit auf eine Strategie der Risikoreduktion ausgedehnt worden. Sie basiert darauf, formulierte Schutzziele zu gewährleisten und das Restrisiko abschätzen und kontrollieren zu können. Das Restrisiko für Gebiete mit hohem Schadenspotenzial kann durch Ausgleiten einer bestimmten Wassermenge auf Flächen mit geringem Schadenspotenzial verringert werden. Diese Art der Risikoverminderung wird bereits an zahlreichen Flüssen angewandt und ist auch im Rahmen der 3. Rhonekorrektion im Wallis angedacht. Durch kontrolliertes Überfluten von im Hochwasserschutzdamm integrierten überströmbaren bzw. erodierbaren Dämmen kann die Kapazität des Gewässers übersteigende Abflussmenge in dafür vorgesehenen Flächen abgegeben und ein ev. Versagen des Hochwasserschutzdammes vermieden werden. Zur Verbesserung der Kenntnisse bzgl. Anordnung, Bemessung und Dimensionierung dieser Entlastungsbauwerke ist das Forschungsprojekt Difuse ins Leben gerufen worden. Das Projekt gliedert sich in vier Teilprojekte: Seitlicher Überfall und Feststofftransport, Gestaltung und Verhalten eines erodierbaren Notentlastungselementes (fuse plug), Stabilität des Deckwerkes und Erosion und Kolkbildung am Dammfuss sowie geometrische Anordnung des Bauwerkes.