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  • Titel
    Raum für die Kander
  • Verfasser
  • Verlag
  • Erscheinungsjahr
    2005
  • Illustrationen
    9 Abb.
  • Material
    Artikel aus einer ZeitschriftUnselbständiges Werk
  • Standardsignatur
    8070
  • Datensatznummer
    200126892
  • Quelle
  • Abstract
    Die fortschreitende Sohlenerosion an der Kander im Augand (Gemeinden Spiez und Reutigen) kurz oberhalb des Thunersees gefährdete zunehmend flussaufwärts liegende Querbauwerke. Das Augand wurde 1992 als Auengebiet von nationaler Bedeutung ausgeschieden, so dass notwendige Eingriffe zwingend auf die Ziele des Auenschutzes abgestimmt werden müssen. Nach einer mehrjährigen Planungs- und Projektierungsphase wird seit 2005 die grösste Flussaufweitung im Kanton Bern realisiert. Auf einer Länge von 1,3 km wird die mit vielen Buhnen eingeengte Kander aus ihrem schmalen Korsett befreit. Damit erhält die Kander Raum zurück und kann künftig ihren Lauf innerhalb vorgegebener Diskussions- und Interventionslinien selber gestalten. Die Gewässersohle soll sich auf einem neuen Niveau in einem dynamischen Gleichgewicht stabilisieren. Zeitgleich wurde für das Auengebiet Augang ein Schutzbeschlussverfahren durchgeführt. Das Projekt ist eingebettet in ein übergeordnetes Programm "Kander 2050", welches im Aufbau begriffen ist.