Aktionen
Anzeigeoptionen
  • Titel
    Alley-Cropping als alternative Folgenutzung von Kippenstandorten
  • Paralleltitel
    Alley cropping as an alternative land use for post-mining sites
  • Verfasser
  • Erscheinungsort
    Stuttgart
  • Verlag
  • Erscheinungsjahr
    2005
  • Illustrationen
    4 Abb., 12 Lit. Ang.
  • Material
    Artikel aus einer ZeitschriftUnselbständiges Werk
  • Standardsignatur
    8630
  • Datensatznummer
    200126106
  • Quelle
  • Abstract
    Auf einer Versuchsfläche im Lausitzer Braunkohlerevier wurde die Übertragbarkeit der agroforstlichen Landnutzungsform Alley-Cropping auf mitteleuropäische Klima- und Bodenverhältnisse geprüft. Ein besonderes Interesse galt hierbei der Nutzbarkeit von marginalen Standorten für die nachhaltige Produktion energetisch verwertbaren Holzes. Die Ergebnisse der Forschungsarbeiten belegen die Eignung der Baumart Robinie (Robinia pseudoacacia L.) für den Anbau zur energetischen Verwertung auf armen Standorten. Ein negativer Einfluss von Robinienhecken auf den Ertrag assoziierter Luzerne konnte (Medicago sativa L.) nicht festgestellt werden. Alley-Cropping Systeme stellen eine Alternative zu Kurzumtriebsplantagen dar. Sie lassen Vorteile erwarten mit Blick auf eine höhere Biodiversität in der Agrarlandschaft, eine gesteigerte Landschaftsästhetik und langfristig, mit Blick auf den Erhalt der Bodenfruchtbarkeit bei verringertem Bewirtschaftungsaufwand.