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  • Titel
    Reconstruction of fire history in pine-oak forests in the Sierra Madre Oriental, Mexico
  • Paralleltitel
    Rekonstruktion der Feuergeschichte in Kiefer-Eichenwäldern der Sierra Madre Oriental in Mexiko
  • Verfasser
  • Erscheinungsort
    Alfeld
  • Verlag
  • Erscheinungsjahr
    2005
  • Illustrationen
    6 Abb., 29 Lit. Ang.
  • Material
    Artikel aus einer ZeitschriftUnselbständiges Werk
  • Standardsignatur
    2754
  • Datensatznummer
    200125948
  • Quelle
  • Abstract
    Waldbrände und ihre Auswirkungen auf die Bergwälder im Norden Mexikos sind trotz häufiger Feuerereignisse in dieser Region kaum erforscht. Detaillierte Informationen über die Intervalle zwischen Waldbrandereignissen und deren Auswirkungen auf Waldökosysteme sind jedoch wichtige Voraussetzung für die Entwicklung nachhaltiger Waldbewirtschaftungspläne. Dieser Artikel befasst sich ausschließlich mit der Rekonstruktion der Waldbrandgeschichte bzw. des Feuerregimes für die Kiefern-Eichenwälder im Ökologischen Park "Chipinque" in der Sierra Madre Oriental. Fünf ehemals abgebrannte Waldflächen, so genannte Post-fire-Cohorts, wurden anhand homogener Bestände bezüglich der Altersklasse sowie anhand von Kohleresten im Boden und an den Stämmen des verbleibenden Bestandes identifiziert. Die Analyse von Jahrringproben, die von gebranntmarkten Bäumen innerhalb der Kohorten entnommen wurden, resultierte in einer 142-jährigen Waldbrandgeschichte. Bemerkenswertes Ergebnis der Studie ist ein verändertes Feuerregime. Demnach hat die Anzahl an schweren Waldbränden in der Gegenwart zugenommen, wohingegen in der Vergangenheit weniger schwere, jedoch zahlreichere oberflächliche Waldbrände niederer Intensität charakteristisch waren. Diese Tendenz wird international von Waldbrandökologen bestätigt.