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  • Titel
    Genetic variation in isolated Mexican populations of the endemic maple Acer skutchii Rehd.
  • Paralleltitel
    Untersuchung der genetischen Variation in isolierten Populationen der Ahornart Acer skutchii Rehd. = Variabilite genetique de populations mexicaines isolees de l'erable Acer skutchii Rehd.
  • Verfasser
  • Erscheinungsort
    Frankfurt am Main
  • Verlag
  • Erscheinungsjahr
    2005
  • Illustrationen
    2 Abb., 42 Lit. Ang.
  • Material
    Artikel aus einer ZeitschriftUnselbständiges Werk
  • Standardsignatur
    621
  • Datensatznummer
    200125429
  • Quelle
  • Abstract
    Acer skutchii ist eine endemische Baumart, deren Verbreitung auf sechs Regionen in Zentralamerika beschränkt ist. Wir haben die genetische Variation dieser Art in drei kleinen Populationen zweier Regionen mit Hilfe von fünf Mikrosatellitenmarkern ("Simple Sequence Repeats", nSSRs), 10 Chloroplastenmikrosatelliten und 161 AFLP ("Amplified Fragment Length Polymorphism") Markern untersucht. Die Gesamtveriation der untersuchten Populationen war gering. Für die Chloroplastenmikrosatelliten wurde keine Variation gefunden, für die Kernmikrosatelliten wurde eine Anzahl von 2.6 Allelen pro Locus und eine erwartete Heterozytogie von 0.112 beobachtet, für die AFLP-Marker wurde ein He von 0.174 errechnet. Die kleinste Population Manantlan (N=26) zeigte für Mikrosatelliten und AFLPs die geringste genetische Variation, trug am wengisten zur Gesamtvariation bei und enthielt die geringste Anzahl nur auf eine Population beschränkter Varianten. Die geringe genetische Variation insbesondere in der Population Manantlan kann durch genetische Drift erklärt werden. Unterschiedliche Muster genetischer Differenzierung zwischen Populationen konnten an Mikrosatelliten und AFLPs beobachtet werden. Die benachbarten Populationen der Region Talpa zeigten die größte genetische Ähnlichkeit für AFLPs, nicht aber für die untersuchten Mikrosatelliten. Die hohe Anzahl polymorpher Marker-Genorte lassen AFLPs geeigneter erscheinen, genetische Differenzierung zwischen den Populationen zu untersuchen. Bemührungen zur in situ Konservierung genetischer Ressourcen sollten sich hauptsächlich auf die größeren Populationen der Region Talpa konzentrieren. Eine Plantage mit Nachkommenschaften aus allen Populationen sollte zusätzlich zur ex situ Erhaltung angelegt werden.