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  • Titel
    Anwendbarkeit rechnerischer Verfahren zur ökologischen Bilanzierung von Eingriffen : Problematik der üblichen Eingriffs-Ausgleichs-Bilanzierung und Konsequenzen
  • Paralleltitel
    Applicability of Calculative Methods for the Ecological Balancing of Interferences; Problems and consequences of the usual balancing of impact and compensation
  • Verfasser
  • Erscheinungsort
    Stuttgart
  • Verlag
  • Erscheinungsjahr
    2005
  • Illustrationen
    15 Lit. Ang.
  • Material
    Artikel aus einer ZeitschriftUnselbständiges Werk
  • Standardsignatur
    14217
  • Datensatznummer
    200125028
  • Quelle
  • Abstract
    Gemäß Bundesnaturschutzgesetz müssen unvermeidliche Eingriffe in Natur und Landschaft ausgeglichen oder ersetzt werden. Um zu beurteilen, durch welche Maßnahmen diese Kompensation erreicht werden kann, wurden rechnerische Bilanzierungsverfahren entwickelt. Prinzip dieser Verfahren ist es, die Flächengröße eines Lebensraums mit einer nach verschiedenen Bewertungsskalen ermittelten Wertzahl zu multiplizieren. Ausreichend kompensiert ist ein Eingriff dann, wenn diese Bewertung für die Eingriffsmaßnahme und die Kompensation denselben Wert ergibt. Dabei werden ratio-skalierte, kardinale Zahlen (die Flächengröße) mit ordinalen Werten (auf der Skala des ökologischen Wertes") arithmetisch verrechnet. Da derartige mathematische Operationen für ordinale Variablen aus wissenschaftstheoretischen Gründen nicht zulässig sind, sind sämtliche danach berechnete Bilanzergebnisse nicht interpretierbar. Daher verbietet sich ein derartiges Vorgehen grundsätzlich. Anregungen für ein alternatives Vorgehen werden gegeben.