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  • Titel
    Spatial variability of sequentially extracted P fractions in a silty loam
  • Paralleltitel
    Räumliche Variabilität sequenziell extrahierter P-Fraktionen in einem Schlufflehm
  • Verfasser
  • Erscheinungsort
    Weinheim
  • Verlag
  • Erscheinungsjahr
    2005
  • Illustrationen
    3 Abb., 50 Lit. Ang.
  • Material
    Artikel aus einer ZeitschriftUnselbständiges Werk
  • Standardsignatur
    4181
  • Datensatznummer
    200124729
  • Quelle
  • Abstract
    Kenntnisse über die räumliche Verteilung der P-Formen in landwirtschaftlichen Flächen sind notwendig für die Abschätzung des Risikos von P-Austrägen. Gegenstand dieser Untersuchung war die räumliche Verteilung von Gesamt-P (Pt) und P-Formen im Ap-Horizont von landwirtschaftlich genutzten Böden im Feldmaßstab. Dazu wurden Proben auf einem Raster von 50 m x 50 m an 40 Punkten entnommen. Die chemischen Analysen umfassten Grundeigenschaften sowie Pt, sequenziell extrahierte P-Formen und die Aktivität der sauren Phosphomonoesterase. Die räumliche Variabilität wurde mit räumlicher und deskriptiver Statistik untersucht. Die Pt-Gehalte lagen im Bereich von 521 bis 1020 mg kg-1, wobei Gleye und Pseudogleye die niedrigsten Werte hatten. Bei den sequenziell extrahierten P-Fraktionen wurden größten Variationskoeffizienten für NaHCO3-P (41%), NaHCO3-Pi (36%), NaOH-Po (34%) und Harz-P (33%) festgestellt. Trotz dieser großen räumlichen Variabilität konnte mit Geostatistik keine räumliche Abhängigkeit nachgewiesen werden, möglicherweise weil die geschätzte Reichweite der P-Formen mit <10 m unterhalb der kleinsten Beprobungsdistanz von 50 m lag. Deutliche gerichtete Trends steigender Gehalte und Anteile organischer NaHCO3- und NaOH-P-Fraktionen und Phosphomonoesterase-Aktivitäten hin zu niedrigeren Geländepositionen und zur Nachbarschaft zu dem entwässernden Bach deuteten darauf hin, dass insbesondere Gleye eine Quelle der P-Einträge in Oberflächengewässer des Einzugsgebietes sein können. Es ergibt sich daher die Schlussfolgerung, dass diese Böden einer teilschlagspezifischen Bewirtschaftung mit reduzierten P-Zuführen und eventuell P-fixierenden Behandlungen bedürfen.