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  • Titel
    Rothaargebirge: Modelllandschaft zur Erforschung autochtoner Buchenwaldbestände in NRW
  • Verfasser
  • Erscheinungsort
    Recklinghausen
  • Verlag
  • Erscheinungsjahr
    2005
  • Illustrationen
    5 Abb., 10 Lit. Ang.
  • Material
    Artikel aus einer ZeitschriftUnselbständiges Werk
  • Standardsignatur
    10897
  • Datensatznummer
    200124714
  • Quelle
  • Abstract
    Anhand der Untersuchung eines dichten Netzes an paläoökologischen Archiven (Niedermooren) in der Modelllandschaft "Oberes Edertal" im südlichen Rothaargebirge (Kreis Siegen-Wittgenstein) ist eine Identifikation autochtoner Rotbuchenwälder mit langer Bestandskontinuität möglich, welche als wertvolle forstliche Waldpartien für eine Saatgutgewinnung in Betracht kommen. Im Gegensatz zu archivalischen Quellen liefern die paläoökologischen Untersuchungen zahlreiche Informationen über konkrete und individuelle Bestandsentwicklungen, die über mehrere Jahrtausende nachvollzogen werden können. Es kann gezeigt werden, dass die Ederquellregion die ältesten Rotbuchenpopulationen des westfälischen Berglandes beherbergt, welche eine Entwicklungsgeschichte von mehr als 7.000 Jahren umfassen. Der Modellversuch im Rothaargebirge zeigt exemplarisch, wie vielfältig selbst in Kleinstregionen die Entwicklung räumlich benachbarter Buchenpopulationen abgelaufen ist und wie man zu einer naturwissenschaftlich gesicherten Auswahl an autochtonen Waldbeständen gelangt.