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  • Titel
    Life table and prey consumption of the predatory mite Neoseiulus cydnodactylon Shehata and Zaher (Acari: Phytoseiidae) with three mite species as prey
  • Paralleltitel
    Nahrungsaufnahme und stadienspezifische Mortalität der Raubmilbe Neoseiulus cydnodactylon Shehata und Zaher (Acari: Phytoseiidae) in Abhängigkeit von der erbeuteten Milbenart
  • Verfasser
  • Erscheinungsort
    Stuttgart
  • Verlag
  • Erscheinungsjahr
    2005
  • Illustrationen
    35 Lit. Ang.
  • Material
    Artikel aus einer ZeitschriftUnselbständiges Werk
  • Standardsignatur
    1255
  • Datensatznummer
    200124691
  • Quelle
  • Abstract
    Die Nahrungsaufnahme und stadienspezifische Mortalität der Raubmilbe Neoseiulus cydnodactylon Shahata und Zaher (Phytoseiidae) wurde unter Laborbedingungen in Abhängigkeit von den als Beute zur Verfügung stehenden frei beweglichen Stadien der auf Olivenbäumen lebenden phytophagen Milbenarten Aceria oleae Nalepa und Tegolophus hassani Keifer (Acari: Eriophydiae) sowie Nymphen der Gemeinen Spinnmilbe Tetranychus urticae Koch (Acari: Tetranycidae) bei unterschiedlichen Temperaturen und relativen Luftfeuchtigkeiten untersucht. Der Anstieg von Temperatur und Luftfeuchtigkeit von 15 Grad C und 50% auf 25 Grad C und 70% und auf 31 Grad C und 80% verkürzte die Entwicklungszeit und erhöhte die Vermehrungsrate und die Nahrungsaufnahme. Die Entwicklungsdauer der Raubmilbe wurde durch die beiden Olivenmilbenarten stärker verkürzt als durch die Gemeine Spinnmilbe. Die höchste Vermehrungsrate (2,84, 2,7 und 2,39 Eier/Weibchen/Tag) wurde bei allen Beutearten bei der höchsten untersuchten Temperatur beobachtet, während die geringste Vermehrungsrate (1,35, 1,15 und 0,79 Eier/Weibchen/Tag) bei der niedrigsten Temperatur auftrat. Bestimmungsgrößen der stadienspezifischen Mortalität zeigen, dass die höchste Vermehrungsrate von N. cydnodactylon in Anwesenheit von A. oleae (0,225 und 0,122 Weibchen/Weibchen/Tag) bei 31 Grad C und 80% relativer Luftfeuchtigkeit bzw. 15 Grad C und 50% relativer Feuchtigkeit auftrat, während die geringsten Raten mit T. urticae festgestellt wurden (0,158 bzw. 0,098 Weibchen/Weibchen/Tag). N. cydnodactylon scheint ein unersättlicher Prädator der beiden Eriophyiden und der Gemeinen Spinnmilbe zu sein; ein Weibchen fraß täglich im Durchschnitt 136 A. oleae, 99 T. hassani und 12 T. urticae bei 31 Grad C und 80% relativer Feuchtigkeit, während es bei 15 Grad C und 50% relativer Feuchtigkeit im Schnitt nur 72, 52 und 6 Individuen fraß. Beide Eryophyidenarten und die Gemeine Spinnmilbe scheinen also geeignete Beutetiere des fakultativen Prädators N. cydnodactylon zu sein.