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  • Titel
    Intensität der Waldpflege und Baumartendiversität im Wald - oder: Naturautomation contra Entmischung
  • Paralleltitel
    Intensité des soins culturaux et diversité des essences en forêt; Ou: automation biologique contre démélange des essences = Intesity of tending and forest tree species diversity : Natural automation vs. outmixing
  • Verfasser
  • Erscheinungsort
    Zürich
  • Verlag
  • Erscheinungsjahr
    2005
  • Illustrationen
    7 Abb., 27 Lit. Ang.
  • Material
    Artikel aus einer ZeitschriftUnselbständiges Werk
  • Standardsignatur
    629
  • Datensatznummer
    200124232
  • Quelle
  • Abstract
    Die Beobachtung der natürlichen Entwicklung während 15 Jahren in einer gemischten Naturverjüngung, entstanden in einem "Femelloch" auf eutrophem Buchenstandort in mittlerer Höhenlage (610 m ü.M.), zeigte eine erhebliche Entmischung der Baumarten. Von den 20 im Sämlingsalter vorhandenen Baumarten konnten sich im Dickungsalter in der Oberschicht nur zwei halten: die Buche in den schattigen Partien sowie die Esche in den mittleren, sonnigen Partien. Keine andere Baumart vermochte dieser Herrschaft standzuhalten, auch der Bergahorn nicht. Die Ursache der Entmischung und somit einer "Banalisierung" scheint mit dem exklusiven Verhalten des Wurzelsystems der Esche bei genügend Licht in Zusammenhang zu stehen. Dargestellt wurden die Grenzwerte in Bezug auf Deckungsgrade, relatives Licht und die Bestandesgrösse, welche die Buche oder Esche begünstigen. Zur Erhaltung von konkurrenzschwächeren Baumarten - bzw. zur Förderung der Baumartenvielfalt - bedarf es bereits im Dickungsalter von acht bis zehn Jahren einer intensiven Pflege, was jedoch gegenüber rationellen Pflegeeingriffen deutlich mehr Kosten verursacht.