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  • Titel
    Video monitoring forest visitors: An approach to gain more insightful data
  • Paralleltitel
    Videmonitoring von Waldbesuchern: Ein Ansatz zur Gewinnung präziser Erholungsnutzungsdaten
  • Verfasser
  • Erscheinungsort
    Wien
  • Verlag
  • Erscheinungsjahr
    2005
  • Illustrationen
    6 Abb., 31 Lit. Ang.
  • Material
    Artikel aus einer ZeitschriftUnselbständiges Werk
  • Standardsignatur
    627
  • Datensatznummer
    200123860
  • Quelle
  • Abstract
    Anhand eines Fallbeispieles wird der Nutzen eines Videomonitorings als Planungshilfe für das Management suburbaner Wälder und Schutzgebiete dargelegt. Zwischen 1998 und 2001 wurden die Besucherströme im intensiv genutzten Nationalpark Donauauen erfasst. Das Videomonitoring unter Verwendung von time-lapse Videorekordern war das Rückgrat eines komplexen Besuchererfassungskonzeptes, welches Befragungen, Zählungen sowie Routenerhebungen an 22 Eingangsbereichen inkludierte. Ziele des Besuchermonitorings waren die Erfassung der Gesamtbesucheranzahl und die Anzahl der mitgeführten Hunde, die saisonale Verteilung der Besucherströme und die räumlich-zeitliche Verteilung von Nutzertypen. Das Videomonitoring lieferte eine umfassende Aufnahme der ausgeübten Freizeitaktivitäten und des Besucherverhaltens und erwies sich somit als ein sehr brauchbares Managementinstrument, da insbesondere über Methodenkombinationen ein sehr genaues Bild von der Erholungsnutzung eines Wald- und Schutzgebietes gewonnen werden konnte. Relativ hohe Kosten bei der Videobildinterpretation, Probleme mit der Stromversorgung und ethische Aspekte limitierten den Einsatz der Methode, wobei die technischen Probleme in absehbarer Zeit gelöst werden können.