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  • Titel
    Der Einfluss der Öffnungsmaßnahmen auf die Makrophytengemeinschaft im Regelsbrunner Altarmsystem
  • Paralleltitel
    The impact of restoration on the macrophyte community of the "Regelsbrunner Au"
  • Verfasser
  • Erscheinungsort
    Wien
  • Verlag
  • Erscheinungsjahr
    2004
  • Illustrationen
    4 Abb., 10 Lit. Ang.
  • Material
    Artikel aus einer ZeitschriftUnselbständiges Werk
  • Standardsignatur
    2050
  • Datensatznummer
    200123305
  • Quelle
  • Abstract
    Die Makrophytenvegetation im Gewässersystem zwischen Maria Ellend und Regelsbrunn hat unter den Öffnungsmaßnahmen stark gelitten. Die erhöhte Anbindung an die Donau hat besonders in den Hauptarmbereichen unterhalb der Haslauer Traverse zu für Makrophyten sehr ungünstigen Lebensbedingungen geführt. Auch in den nicht so direkt betroffenen Seitenarmen südlich des Mitterhaufens ist es durch Zurückdrängen des Grundwassereinflusses zu einer Verschlechterung der Bedingungen gekommen. Ob sich hier längerfristig eine für die Struktur dieser Arme bedeutende Vegetation halten kann ist sehr fraglich. Eine positive Entwicklung der Wasserpflanzenvegetation ist hingegen zwischen Haslauer Traverse und Niederhubertraverse bei Maria Ellend zu beobachten. In diesem Gebiet waren gegenüber der Voruntersuchung fast durchwegs erhöhte Makrophytemparameter zu finden. Insgesamt zeigt das System nach der Öffnung nach wie vor das für dynamische Augewässer typische Bild mit Markophyten hauptsächlich in strömungsgeschützten bereichen und kleineren mehr oder weniger isolierten Seitenarmen. Allerdings weist die Makrophytenvegetation eine stark sinkende Tendenz auf. Ob dieser Trend weitergeht, oder ob sich die Vegetation auf einem dem jetzigen Niveau vergleichbaren Stand einpendelt, hängt stark von der hydrologischen und morphologischen (Entstehung neuer Gewässer) Entwicklung ab.