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  • Titel
    Long-term effects of cropped vs. fallow and fertilizer amendments on soil organic matter : II. Nitrogen
  • Paralleltitel
    Langzeiteffekte von Brache auf die organische Bodensubstanz im Vergleich zu Fruchtfolge und Düngerausbringung; II. Stickstoff
  • Verfasser
  • Erscheinungsort
    Weinheim
  • Verlag
  • Erscheinungsjahr
    2005
  • Illustrationen
    2 Abb., 39 Lit. Ang.
  • Material
    Artikel aus einer ZeitschriftUnselbständiges Werk
  • Standardsignatur
    4181
  • Datensatznummer
    200123099
  • Quelle
  • Abstract
    In der vorliegenden Arbeit wurde der Einfluss der Düngung (mineralisch und organisch) und der Bodenbearbeitung auf die N-Dynamik in einem Ackerboden unter besonderer Betrachtung des N-Pools in Partikelgrößenfraktionen untersucht. Der Langzeitversuch wurde 1962 in Gumpenstein (Steiermark, Österreich) auf einer Braunerde angelegt. Die N-Gehalte in den Oberböden änderten sich signifikant aufgrund der 28- bzw. 38-jährigen Behandlungen. Die höchsten N-Gehalte im Oberboden wurden in den mit Stallmist (flüssig) beaufschlagten Parzellen gefunden. Die weitere Abfolge war: Stallmist (fest) > Rindergülle > Rindergülle/halb + Stroh = PK = NPK. Relativ kurze Halbwertszeiten für den ausgebrachten N von etwa 2 Jahren wurden für die Rindergüllevarianten abgeleitet, die Stallmistvarianten zeigten die erwarteten längeren Halbwertszeiten von etwa 8 Jahren. Die N-Abfuhr mit dem Erntegut und die N-Verluste waren aufgrund der erhöhten Mineralisierung der organischen Substanz in den bebauten Parzellen höher als die N-Verluste in den Schwarzbracheparzellen, die keine, den Stickstoff im System erhaltende, Pflanzendecke aufwiesen. Dieses Ergebnis konnte auch nocht mit einer konsistenten Verschiebung der natürlichen 15N-Häufigkeiten in den bebauten Varianten unterstrichen werden. Ein Vergleich der N-Anteile in den Korngrößenfraktionen zeigte sowohl nach 28 als auch nach 38 Versuchsjahren folgenden Trend: Schluff > Ton > Feinsand > Grobsand. Korngrößenfraktionen reagierten deutlich stärker in ihren N-Gehalten, C:N-Verhältnissen und σ15-N-Werten auf die verschiedenen Behandlungen als der unfraktionierte Boden und sind somit als die besseren Indikatoren für Änderungen im N-Haushalt zu betrachten.