Titel
In-vitro-Vermehrung und Selektion von Rhododendron ferrugineum, R. hirsutum und R. intermedium
Paralleltitel
In Vitro Propagation and Selection of Rhododendron ferrugineum, R. hirsutum und R. intermedium
Verfasser
Erscheinungsort
Wien
Verlag
Erscheinungsjahr
2005
Illustrationen
29 Abb., 7 Lit. Ang.
Material
Artikel aus einer ZeitschriftUnselbständiges Werk
Standardsignatur
9035
Datensatznummer
200123085
Quelle
Abstract
Die In-vitro-Vermehrung über Sämlinge erwies sich bei Rhododendron. - hirsutum deutlich schwieriger als bei Rhododendron ferrugineum. Bei den Sämlingsklonen der R. hirsutum - Genotypen 24/3, 24/6, und 24/20 der Herkunft 24 wurden durchschnittlich 3,57 +/- 2,0; 3,23 +/- 1,7 und 3,89 +/- 1,8 Sprosse/Explantat gebildet. Auffällig waren im Vergleich dazu die deutlichen Unterschiede innerhalb der Sämlingsklone, die bei der R. ferrugineum-Herkunft 26 ermittelt wurden. Zu den beiden Boniturzeitpunkten konnten bei den Genotypen 26/1, 26/4, 26/7 und 26/8 durchschnittlich 9,1 +/- 4,9 / 3,43 +/- 0,9; 4,6 +/- 2,4 / 3,67 +/- 0,9; 7,13 +/- 4,8 / 3,19 +/- 0,8 und 8,13 +/- 4,3 / 2,74 +/- 0,5 Sprosse/Explantat induziert werden. Beim Genotyp 26/20 wurden durchschnittlich 1,99 +/- 0,8 Sprosse/Explantat ermittelt. Bei den Genotypen der R. ferrugineum-Herkunft 22 erfolgte bei 25 bis 100 % eine Wurzelinduktion, wobei vom Genotyp 22/1 Pflänzchen von hoher Qualität produziert werden konnten. In der In-vitro-Bewurzelung wurde die Beobachtung gemacht, dass R. hirsutum im Vergleich zu R. ferrugineum schwieriger zu bewurzeln war. Beim R. hirsutum-Genotyp 23 der Herkunft 23 sowie bei den R. x intermedium-Genotypen der Herkunft 25 wurden Frequenzen von 0 % bis 100 % ermittelt. Bei den R. x intermedium - Genotypen der Herkunft 29 konnten bei 0 % bis 76 % Wurzeln induziert werden. Die Fragestellung einer optimalen Akklimatisierungsrate ist noch zu klären.