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  • Titel
    Zum Wasserhaushalt von Bäumen auf Schadstandorten
  • Verfasser
  • Erscheinungsort
    Wien
  • Verlag
  • Erscheinungsjahr
    1988
  • Illustrationen
    1 Abb., 17 Lit. Ang.
  • Material
    Artikel aus einer ZeitschriftUnselbständiges Werk
  • Standardsignatur
    15199
  • Datensatznummer
    200122873
  • Quelle
  • Abstract
    Zahlreiche Messungen an geschädigten Fichten zeigen leicht erniedrigte Werte für das Gesamtwasserpotential ψt beim Vergleich mit ungeschädigten Nachbarbäumen. Das Phänomen tritt auf Kalk wie auf Silikatstandorten auf. Als Erklärung bietet sich die mehrmals festgestellte Verringerung der Splintfläche im geschädigten Baum an. FIW-Untersuchungen zeigen, daß das Ausmaß des Nadelverlustes mit der Abnhame der Splintfläche eng korreliert ist. Die Reibungswiderstände und die durch sie bewirkten Potentialverluste sind in erkrankten Bäumen durch den Leitflächenverlust erhöht. Die Frage der Primärursache für die beobachteten Phänomene ist noch nicht endgültig geklärt, doch sollte der Peroxidbildung als Reaktion auf Luftverunreinigungen und der durch sie bewirkten Erhöhung der Verkernungsgeschwindigkeit besonderes Augenmerk geschenkt werden.