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  • Titel
    Blei- und Zinkaufnahme bei Thlaspi minimum und Arabidopsis halleri, ein Vergleich
  • Paralleltitel
    Heavy metal accumlation in Thlaspi minimum and Arabidopsis halleri, a comparison
  • Verfasser
  • Erscheinungsort
    Wien
  • Verlag
  • Erscheinungsjahr
    2004
  • Illustrationen
    5 Abb., 12 Lit. Ang.
  • Material
    Artikel aus einer ZeitschriftUnselbständiges Werk
  • Standardsignatur
    753
  • Datensatznummer
    200122695
  • Quelle
  • Abstract
    Weltweit sind ca. 400 Pflanzenarten bekannt, die Schwermetalle hyperakkumulieren. Die Brassicaceen stellen dabei zahlenmäßig das Hauptkontingent unter den Metall-Hyperakkumulatoren. Thlaspi minimum und Arabidopsis halleri (syn. Cardaminopsis halleri), zwei Vertreter dieser Familie, speichern Schwermetalle in den oberirdischen Organen, wobei aber große Unterschiede in der Verteilung der Metall-Ionen innerhalb des Blattgewebes auftreten. Bei Thlaspi erfolgt der Zinktransport vor allem in die Epidermiszellen der Rosettenblätter. In den oberirdischen Organen von Arabidopsis weisen die Blütenstände und die Blätter die höchsten Zinkkonzentrationen auf, wobei die Parenchymzellen des Chlorenchyms bevorzugte Orte einer Schwermetalldeposition sind. Dies lässt auf unterschiedliche Strategien einer Metalltoleranz schließen, die beide Pflanzenarten bei der Bewältigung des Schwermetallstresses verfolgen.