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  • Titel
    Plaggenböden - ein Modell für das Langzeitverhalten der organischen Substanz in Abfällen?
  • Verfasser
  • Erscheinungsort
    Wien
  • Verlag
  • Erscheinungsjahr
    2005
  • Illustrationen
    4 Abb., 10 Lit. Ang.
  • Material
    Artikel aus einer ZeitschriftUnselbständiges Werk
  • Standardsignatur
    5393
  • Datensatznummer
    200122347
  • Quelle
  • Abstract
    Plaggenböden zählen zu den anthropogenen Böden. Sie sind das Resultat einer über Jahrhunderte praktizierten Kompostwirtschaft im Nordwesten Europas. Flächig abgetragenes Gras und Heidekraut ("Plaggen" wurden nach der Verwendung als Stalleinstreu kompostiert und als Bodenverbesserungsmittel auf den Ackerboden gebracht. Die Aufschichtung dieses Materials über Jahrhunderte führte zur Bildung dieses seltenen Bodens. In der vorliegenden Arbeit wurde ein Plaggenbodenprofil unter Wald mit unterschiedlichen analytischen Methoden untersucht. Zur Bestimmung der mineralischen Komponenten wurden Röntgendiffraktometrie, FT-IR Spektroskopie und thermische Methoden (TGA, DSC) angewandt. Die organische Substanz wurde mit FT-IR Spektroskopie charakterisiert und mit jener eines reifen Stallmistkomposts verglichen.