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  • Titel
    Zum aktuellen Stand der Bereitstellung von herkunftsgesichertem Vermehrungsgut bei einheimischen Straucharten im Land Brandenburg
  • Paralleltitel
    On the current state of provision of source identified reproductive material among indigenous shrub species in the federal state of Brandenburg
  • Verfasser
  • Erscheinungsort
    Berlin
  • Verlag
  • Erscheinungsjahr
    2005
  • Illustrationen
    1 Abb., 14 Lit. Ang.
  • Material
    Artikel aus einer ZeitschriftUnselbständiges Werk
  • Standardsignatur
    8541
  • Datensatznummer
    200122174
  • Quelle
  • Abstract
    Langjährige Erfahrungen der forstlichen Praxis mit Forstgehölzen sowie aktuelle Studien über die differenzierte Anpassungsfähigkeit unterschiedlicher Herkünfte einheimischer Straucharten offenbaren eine Reihe von Risiken bei der Verwendung von Saatgut aus anderen Klimaregionen. Dies ist für Massenstraucharten jedoch gängige Praxis. Während einerseit die Risiken, die mit der Verwendung herkunftsfremder Gehölze verbunden sind, zu verhindern sind, muss andererseits den Baumschulen und Saatgutbetrieben eine betriebswirtschaftlich tragfähige Produktion ermöglicht werden. Am Beispiel des Bundeslandes Brandenburg werden der derzeitige Diskussionsstand zur Herkunftsgebietseinteilung, die Kriterien und der Bearbeitungsstand bei der Ausweisung gebietsheimischer Erntepopulationen sowie Ernteerfahrungen dargestellt. Inwieweit die Baumschulen diese Möglichkeit nutzen und entsprechendes Pflanzgut anziehen, wird im Wesentlichen davon abhängen, ob diese Pflanzen nachgefragt werden. Dabei wird auf die besondere Verantwortung öffentlicher Auftraggeber, einschließlich möglicher Steuerungselemente hingewiesen.