Titel
Stubbenbehandlung vermindert das Stockfäulerisiko an Fichte
Verfasser
Erscheinungsort
München
Verlag
Erscheinungsjahr
2005
Illustrationen
5 Abb., 26 Lit. Ang.
Material
Artikel aus einer ZeitschriftUnselbständiges Werk
Standardsignatur
4223
Datensatznummer
200120614
Quelle
Abstract
Der Wurzelschwamm Heterobasidion parviporum verursacht in vielen Fichtenbeständen hohe wirtschaftliche Verluste für die Waldbesitzer. Der wichtigste Verbreitungsweg dieses Pilzes in einem Bestand beginnt bei der Infektion frischer Stubben durch windverbreitete Sporen und führt über Wurzelverwachsungen zu den Nachbarbäumen. Dort verursacht er die gefürchtete „Rotfäule“, welche die Stämme auf einer beträchtlichen Länge entwerten kann. Durch die Stubbenbehandlung kann dieser Infektionsweg unterbrochen werden. Die manuelle Stubbenbehandlung galt bei uns bisher als zu arbeitsaufwändig. Die skandinavische Harvestertechnik, im Rahmen eines Stützpunktversuchs der Forstdirektion Tübingen getestet, bietet jedoch neue Perspektiven. Auch durch ein kompatibles Präparat eines antagonistischen Pilzes ergeben sich neue Möglichkeiten für die Praxis.