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  • Titel
    Einfluss von Faserstauchungen auf die Festigkeit von Fichtenbauholz
  • Paralleltitel
    Effect of compression damages on strength properties of structural timber = Influence de la compression des fibres sur la résistance du bois de construction d'épicéa
  • Verfasser
  • Erscheinungsort
    Zürich
  • Verlag
  • Erscheinungsjahr
    2004
  • Illustrationen
    11 Abb., 5 Lit. Ang.
  • Material
    Artikel aus einer ZeitschriftUnselbständiges Werk
  • Standardsignatur
    629
  • Datensatznummer
    200120214
  • Quelle
  • Abstract
    Im August 1990 nach den Frühjahrsstürmen Vivian und Wiebke im Januar wurden in einem stark sturmgeschädigten Bestand 44 geschädigte Fichtenstämme ausgewählt. Im Bereich der grössten an der Stammoberfläche durch die überwallungen erkennbaren Faserstauchungen wurden 133 etwa 3,5 m lange Abschnitte entnommen. Daraus wurden 100 Kanthölzer mit Querschnittsabmessungen 7 x 14 und 9 x 18 cm2 und 250 Bretter mit einer Dicke von 4 cm und einer Breite von 10 bis 22 cm eingeschnitten. Jeweils die Hälfte der Kanthölzer und der Bretter wurden mit einem grösstmöglichen anteil an Faserstauchungen eingeschnitten, die anderen Schnitthölzer wurden als Vergleichsproben auf der gegenüberliegenden Stammseite entnommen. Die Kanthölzer wurden im Biegeversuch, die Bretter im Zugversuch geprüft. Die Versuchsergebnisse wurden mittels einer Regressionsanalyse mit Festigkeitswerten nicht vorgeschädigter Kanthölzer und Bretter aus der Datenbank der Holzforschung München verglichen. Es konnte kein Einfluss der Faserstauchungen nachgewiesen werden. Die Zugfestigkeit der Bretter wurde bei grossen Faserstauchungen (s > 0,75) deutlich reduziert, die charakteristischen Festigkeitswerte wurden jedoch in allen Sortierklassen eingehalten.