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  • Titel
    Die Waldzustandserhebung zeigt nicht alles : Ergänzende Untersuchungen zum Kronenzustand von Buchen und Eichen aus Sicht der Dauerbeobachtungsflächen
  • Verfasser
  • Erscheinungsort
    Recklinghausen
  • Verlag
  • Erscheinungsjahr
    2004
  • Illustrationen
    4 Abb., 1 Lit. Ang.
  • Material
    Artikel aus einer ZeitschriftUnselbständiges Werk
  • Standardsignatur
    10897
  • Datensatznummer
    200120209
  • Quelle
  • Abstract
    Die Verschlechterung des Kronenzustandes bei der Buche im Jahr 2004 ist im Wesentlichen auf die starke Mast zurückzuführen. Die Untersuchungen auf den Dauerbeobachtungsflächen zwischen 1990 und 2004 zeigen den wiederholten Zusammenhang zwischen dem Anstieg der Kronenverlichtung und der zunehmenden Fruktifikationsstärke. Anlass zur Sorge gibt die häufige Abfolge von Buchemasten in den letzten 17 Jahren. Hier ist die Ursache für den schleichenden Vitalitätsverlust der Buche zu suchen, der in einer zunehmend schlechteren Belaubungsdichte zum Ausdruck kommt. Die Belastung der Eiche durch Fraß kann durch die Waldzustandserhebung im Sommer nicht umfassend dargestellt werden. Im Mai auftretende Fraßschäden sind aufgrund des Regenerationsvermögens der Eiche im Sommer nicht mehr zu sehen. Die Ergebnisse auf den Dauerbeobachtungsflächen zeigen, dass man ein vollständiges Bild von der Vitalität der Eiche nur durch die Erfassung von Fraßschäden im Rahmen einer Frühjahrsaufnahme erhält.