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  • Titel
    Bedeutung der Reproduktion und Struktur von Straucharten für die genetische Vielfalt von Wald- und Wegrändern und deren Erhaltung
  • Verfasser
  • Erscheinungsort
    Göttingen
  • Verlag
  • Erscheinungsjahr
    2004
  • Illustrationen
    10 Abb., 2 Lit. Ang.
  • Material
    Artikel aus einer ZeitschriftUnselbständiges Werk
  • Standardsignatur
    12164
  • Datensatznummer
    200119453
  • Quelle
  • Abstract
    Waldränder in Kulturlandschaften sind meist vom Menschen geschaffene Grenzen zwischen Wald und Feld oder anderen Bodennutzungsformen. als Übergangsbereiche zeichnen sich gut strukturierte Waldränder mit vorhandenen Saum- und Mantelzonen durch eine überdurchschnittliche Vielzahl von Tier- und Pflanzenarten aus. Sie bieten eine Bereicherung unserer Landschaft durch Abwechslung und Schönheit mit entsprechendem Erholungswert. Im Gegensatz zu natürlichen Waldsäumen bedürfen sie einer gezielten Pflege, um der natürlichen fortschreitenden Sukzession entgegenzuwirken und den zweckbestimmten Aufbau und ihre Wirkung zu erhalten. Durch menschliches Handeln werden die in den Wald- und Wegrändern verbreiteten, häufig konkurrenzschwächeren Arten begünstigt. Der Biotopverbund zwischen reichhaltigen, abgestuften Waldrändern und Hecken der Kulturlandschaft bietet sich in idealer Weise an, da diese im Grunde als verselbstständigte Mantelgesellschaften des Waldes zu sehen sind (Müller, 1987, Schwabe-Braun & Wilmans 1982 Zit. in Jedicke 1994). Die Erhaltung der genetischen Vielfalt als eine wichtige Säule der Anpassungsfähigkeit und Biodiversität steht hier im Vordergrund. In der vorliegenden Arbeit ist hinsichtlich der Interpretation der Ergebnisse zwischen Untersuchungen an In-situ-Populationen unter variablen Standortsbedingungen und Untersuchungen an Nachkommenschaften, die in der Baumschule unter weitgehend konstanten Umweltbedingungen angezogen wurden, zu unterscheiden.