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  • Titel
    Prozessorientierung in der Forstwirtschaft : Konzept und Konsequenzen
  • Paralleltitel
    Process-orientation in Forestry - Concept with Consequences
  • Verfasser
  • Erscheinungsort
    Hannover
  • Verlag
  • Erscheinungsjahr
    2004
  • Illustrationen
    4 Abb., 12 Lit. Ang.
  • Material
    Artikel aus einer ZeitschriftUnselbständiges Werk
  • Standardsignatur
    4354
  • Datensatznummer
    200118507
  • Quelle
  • Abstract
    Fortschritte in der Mechanisierung und Rationalisierung reichen nicht aus, um im globalen Wettbewerb die Konkurrenzfähigkeit der deutschen Forstwirtschaft zu gewährleisten. Die Prozessorientierung zielt als weitergehender Ansatz darauf ab, die Leistungsprozesse innerhalb von Unternehmen umfassend zu reorganisieren und auf das Ziel der Wertschöpfung auszurichten. Ausgehend von einer Analyse des Ist-Zustands werden Schwachstellen, Reibungsverluste und Effizienzmängel insbesondere an den Schnittstellen aufgedect und durch organisatorische und informationstechnologische Maßnahmen eliminiert. Eine versuchsweise Übertragung des Konzepts auf die Forstwirtschaft im Rahmen einer Fallstudie zeigt erhebliche Effizienzgewinne dieser Vorgehensweise. Es werden aber auch Probleme in der Umsetzung deutlich, da nicht alle forstbetriebliche Leistungsprozesse in vermarktungsfähige Güter und Leistungen münden. Zielpluralismus, Multifunktionalität und die lange Zeitspanne zwischen Entscheidung und Ergebnis im forstlichen Produktionsprozess erschweren eine klare Ausrichtung und Reorganisation der Prozesse. Um die Schnittstellen entlang der gesamten Holzerntekette Wald-Werk zu optimieren, ist die Einbeziehung aller Akteure im Rahmen einer überbetrieblichen Prozessoptimierung notwendig.