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  • Titel
    Ernährungszustand und mögliche Anpassungsmechanismen der Fichte (Picea abies (L.) Karst.) auf Dolomitstandorten der Bayerischen Kalkalpen : Ergebnisse eines Düngeversuches an jungen Schutzwaldsanierungspflanzen
  • Paralleltitel
    Nutrition status and possible adaptation mechanisms of Norway spruce (Picea abies (L.) Karst.) on dolomite sites in the Bavarian Limestone Alps: Results from a fertilisation experiment on young plantations in protection forests = L'épicéa (Picea abies (L.) Karst.) dans les stations dolomitiques des Alpes calcaires bavaroises; Resultats d'un essai de fertilisation de jeunes plantations destinées à l'assainissement de forêt protectrice
  • Verfasser
  • Erscheinungsort
    Zürich
  • Verlag
  • Erscheinungsjahr
    2004
  • Illustrationen
    2 Abb., 74 Lit. Ang.
  • Material
    Artikel aus einer ZeitschriftUnselbständiges Werk
  • Standardsignatur
    629
  • Datensatznummer
    200116671
  • Quelle
  • Abstract
    Junge, gepflanzte Fichten aus Schutzwaldsanierungsflächen der Bayerischen Kalkalpen, insbesondere auf Hauptdolomitstandorten, zeichnen sich durch mangelhafte Ernährung vor allem mit Stickstoff und Phosphor und durch Wuchsstockungen aus. Daher wurde auf zwei Dolomitstandorten untersucht, wie sich NPK- und Biosol-Düngung auf die Sanierungspflanzen auswirken und inwieweit die Fichte an nährstoffarme Verhältnisse adaptiert ist. Die Düngewirkung war insgesamt sehr kurz, da vermutlich ein Grossteil der ausgebrachten Nährstoffe wegen der hohen Niederschläge oberflächlich ausgewaschen wurde und die Fichte hohe Nährstoffgaben nicht vollständig nutzen kann. Trotz der Düngung zeigte sich wiederholt Stickstoff- und noch stärkerer Phosphormangel. Ausserdem wurde ein Überangebot an Magnesium deutlich, das auf Dolomit zu physiologischen Störungen führen könnte. Bei den untersuchten Düngemitteln hatte NPK die grösste Wirkung. Langsames Wachstum und Erhöhung der Feinstwurzeldichte sind mögliche Anpassungen an diese nährstoffarmen Standorte. Hier hat auch die organische Auflage grosse Bedeutung für die Baumernährung. Als Empfehlung für die Forstpraxis wurden geringe Düngemengen an NPK und eine häufigere Wiederholung der Massnahme abgeleitet.