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  • Titel
    Effects of extensive land use and re-wetting on diffuse phosphorus pollution in fen areas : Results from a case study in the Drömling catchment, Germany
  • Paralleltitel
    Wirkung von extensiver Landbewirtschaftung und Wiedervernässung auf den diffusen Phosphoraustrag in Niedermoorgebieten - Ergebnisse einer Fallstudie in Drömling-Einzugsgebiet
  • Verfasser
  • Erscheinungsort
    Weinheim
  • Verlag
  • Erscheinungsjahr
    2004
  • Illustrationen
    7 Abb., 29 Lit. Ang.
  • Material
    Artikel aus einer ZeitschriftUnselbständiges Werk
  • Standardsignatur
    4181
  • Datensatznummer
    200116534
  • Quelle
  • Abstract
    Die Kultivierung und Nutzung von Niedermooren in NO-Deutschland hatte eine Degradierung der Torfböden zur Folge. Niedermoore können langfristig nur durch eine gezielte Wiedervernässung erhalten werden. Vorangegangene Untersuchungen wiesen bereits auf ein erhöhtes Gefährdungspotenzial durch diffuse P-Austräge von wiedernässten Mooren infolge sinkender Redoxpotenziale hin. Jedoch ist immer noch wenig über die Wechselwirkung zwischen dem Bodenwasserhaushalt, dem Redoxpotenzial im Boden und der P-Dynamik in den Oberflächengewässern bekannt. Die im sachsen-anhaltischen Drömling auf verschiedenen Standorten durchgeführten Redoxuntersuchungen zeigten, dass das Stabilitätsfeld für Fe(III)-Minerale häufig unterschritten wurde, und es zur Auflösung von Fe-Mineral-PO4-Bindungen kam. Der wiedervernässte Standort war mit 0,36 mg P I-1 durch die höchsten Konzentrationen an löslichem P im Oberflächenwasser gekennzeichnet. Die Konzentrationen an löslichem P in der Ohre, dem zentralen Gebietsvorfluter, wiesen zwischen 1996 und 2002 einen signifikanten Anstieg auf. Die P-Konzentrationen im Oberflächenwasser waren oftmals mit dem Redoxpotenzial indirekt korreliert.