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  • Titel
    Wachstumsgang und Ertragsleistung der Fichte auf den vorherrschenden Standorten einiger Wuchsbezirke der Altmoränen- und Schottlandschaft des Württembergischen Oberschwabens
  • Verfasser
  • Erscheinungsort
    Stuttgart
  • Verlag
  • Erscheinungsjahr
    1964
  • Illustrationen
    10 Abb., 17 Lit. Ang.
  • Material
    Artikel aus einem BuchUnselbständiges Werk
  • Standardsignatur
    7473
  • Datensatznummer
    200114260
  • Quelle
  • Abstract
    In der Wuchsbezirksgruppe "Nördliches Oberschwaben" wurde für die großflächig vertretenen Standortseinheitengruppen (StEGr) Höhenwachstumsgang, Ertragsleistung und Vorratshaltung der Fichte untersucht. Als Grundlage dienten ständige Versuchsflächen, neu angelegte Probeflächen und Daten der Forsteinrichtungswerke. Die angewandten Arbeitsmethoden werden einleitend in Abschnitt I geschildert. Für die wichtigsten Standortseinheitengruppen ergaben sich signifikant verschiedene Kurven für den zeitlichen Verlauf von Mittelhöhe und Gesamtwuchsleistung. Die Differenzen zwischen den Ertragsniveaukurven dieser StEGr zeichneten sich zwar deutlich ab, waren aber nicht gesichert. Daher wurde für alle StEGr eine gemeinsame Mittelkurve zugrunde gelegt. Gegenüber der Fichten-Ertragstafel von Zimmerle verläuft das Höhenwachstum auf allen StEGr wesentlich langsamer; es würde besser mit der Ertragstafel von Wiedemann übereinstimmen. Die Gesamtwuchsleistung an Derbholz liegt dagegen im Mittel um 4 % unter der Ertragstafel von Zimmerle und um 8 % über derjenigen von Wiedemann. Die Massenbestockungsgrade fallen von der jüngsten zur ältesten Altersklasse von 1,08 auf 0,80 der Ertragstafel Zimmerle bzw. von 1,16 auf 0,90 nach Wiedemann. Bei Auftragung der Vorräte je ha zur Mittelhöhe stimmten die Mittelwerte der StEGr OA, OC, OL und OM + M aus unseren Grundlagen sehr gut überein mit den entsprechenden Daten der Forsteinrichtungswerke. An einer Durchforstungsvergleichsreihe auf StEGr OA und OC sowie an ständigen Versuchsflächen auf StEGr OA, OC und M ließ sich nachweisen, daß der laufende Zuwachs deutlich von der Vorratshaltung und in noch stärkerem Ausmaß von den Niederschlägen beeinflußt wird.