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  • Titel
    Empfehlungen zur Auswahl von Vermehrungsgut von Eiche, Ulmen und Erlen nach Ergebnissen genetischer Inventuren
  • Verfasser
  • Erscheinungsort
    Freiburg im Breisgau
  • Verlag
  • Erscheinungsjahr
    2004
  • Illustrationen
    1 Abb., 13 Lit. Ang.
  • Material
    Artikel aus einer ZeitschriftUnselbständiges Werk
  • Standardsignatur
    14013
  • Datensatznummer
    200113824
  • Quelle
  • Abstract
    Genetische Inventuren an 713 Stieleichen, 109 Feld- und 238 Flatterulmen sowie 75 Schwarzerlen aus Deutschland zeigten jeweils artspezifische genetische Differenzierungsmuster. Allochthonie wird als Ursache für die hohe genetische Differenzierung der untersuchten Eichen angenommen. Flatterulmenvorkommen zeigen gegenüber Feldulmen vergleichsweise geringe genetische Abstände. Daher scheinen Flatterulmen ebenfalls allochthonen Ursprungs zu sein. Für Feldulmenvorkommen sowie zwei von fünf Schwarzerlenbeständen kann Autochthonie angenommen werden, da die gemessenen genetischen Abstände entweder geographischen Distanzen entsprechen oder aber zur bekannten Waldgeschichte passen. Daraus ist abzuleiten, daß genetische Inventuren ein wichtiges Hilfsmittel zur Auswahl von Vermehrungsgut darstellen können. Dies hat Konsequenzen für Verfahren zur Auswahl des Vermehrungsgutes.