Titel
Das süddeutsche Konzept im Überblick
Verfasser
Erscheinungsort
Freiburg im Breisgau
Verlag
Erscheinungsjahr
2004
Material
Artikel aus einer ZeitschriftUnselbständiges Werk
Standardsignatur
14013
Datensatznummer
200113798
Quelle
Abstract
Die Namensechtheit ist bei forstlichem Vermehrungsgut von größter Bedeutung. Das Forstsaatgutrecht kann dafür keine abschließende Garantie geben. Privatrechtliche Regelungen können die gewünschte Herkunftssicherheit zeitgemäß und dabei effektiv erhöhen. In den letzten Jahren wurde gemeinsam vom öffentlichen Waldbesitz und der Baumschulbranche in Süddeutschland ein Verfahren entwickelt, nach welchem Vermehrungsgut mit überprüfbarer Herkunft angeboten wird. Die Überprüfbarkeit wird durch Entnahme von repräsentativen Saatgutproben an den Stellen gewährleistet, an denen entweder der Aggregatzustand verändert wird oder der Besitzer wechselt. Diese Proben werden eingelagert. An ihnen können biochemisch-genetische Vergleiche angestellt werden. Über alle Schritte der Bearbeitung kann so die Ähnlichkeit überprüft werden. Der technische Ablauf ist weitgehend gesichert und beschrieben. Die organisatorische Struktur steht im Prinzip und muss umgesetzt werden. Es wird angestrebt, erstmals bei der Ernte 2001 das Verfahren anzuwenden. Es wird jedem nach dem Forstsaatgutrecht angemeldeten Betrieb offen stehen.