Titel
Fluorescence Transient in Ozonated Mediterranean Shrubs
Paralleltitel
Fluoreszene in Ozon behandelten mediterranen Sträuchern
Verfasser
Erscheinungsort
Horn
Verlag
Erscheinungsjahr
2004
Illustrationen
1 Abb., 31 Lit. Ang.
Material
Artikel aus einer ZeitschriftUnselbständiges Werk
Standardsignatur
5943
Datensatznummer
200113498
Quelle
Abstract
Drei mediterrane immergrüne Hartlaubgewächse, Laurus nobilis (Lorbeer), Arbutus unedo (Erdbeerbaum) und Phillyrea latifolia (Steinlinde) wurden 0,55 oder 110 nml mol-1 O3 ausgesetzt. Nach 90 Tagen wurde die Chl a Fluoreszenz gemessen und mit der 0JIP Methode analysiert. Die Ergebnisse bestätigen, dass diese Arten als O3 tolerant gelten können. Sogar bei den geringen Reaktionen auf O3 ergab die Analyse der Fluoreszenzinduktion brauchbare Ergebnisse und wies auf eine Reduktion in der Dichte von aktiven PSII Reaktionszentren und einen Anstieg ihrer Aktivität in Ozon behandelten L. nobilis und P. latifolia Blättern hin. 55 nmol mol-1 O3, eine Konzentration wie sie im Frühjahr realistischerweise vorkommt, setzte die Energiedissipation in A. unedo herab und steigerte den Leistungsindex und die maximale Quantenausbeute der primären photochemischen Prozesse in L. nobilis und A. unedo. Diese Reaktionen werden als Überkompensationsreaktion auf O3 gedeutet. Es wird daraus geschlossen, dass die gegenwärtige O3 Umgebungskonzentration die Photosyntheseleistungen dieser mediterranen Arten innerhalb von 90 Tagen nicht beeinträchtigt, obwohl nicht ausgeschlossen werden kann, dass Erholungsvorgänge während der O3 freien dazu beitragen.