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  • Titel
    Pflanzenbehandlungs- und Schädlingsbekämpfungsmittel in niedersächsischen Fließgewässern von 1994 bis 2001
  • Paralleltitel
    Plant-treatment and pest-control agents in rivers of Lower-Saxony from 1994 to 2001
  • Verfasser
  • Erscheinungsort
    Koblenz
  • Verlag
  • Erscheinungsjahr
    2004
  • Illustrationen
    37 Abb., 30 Lit. Ang.
  • Material
    Artikel aus einer ZeitschriftUnselbständiges Werk
  • Standardsignatur
    8632
  • Datensatznummer
    200113430
  • Quelle
  • Abstract
    Der vorliegende Beitrag stellt Methoden und Ergebnisse einer Auswertung von PBSM in niedersächsischen Fließgewässern von 1994 bis 2001 dar. Der Median der Tagesgesamtfrachten an PBSM liegt in den Größenordnungen von 25 kg d-1 in der Elbe bei Schnackenburg von 7,5 kg d-1 in der Weser bei Hemeln und von 4 kg d-1 in der Ems bei Herbrum. Eine signifikante Reduktion der Frachten wurde im betrachteten Zeitraum nicht festgestellt. Auch bei der Anzahl der Überschreitungen des Trinkwassergrenzwerts von 0,1 μ L-1 und den Qualitätszielen der EU-Richtlinie 76/464 wurde von 1995 bis 2001 keine Abnahme registriert. Die meisten Überschreitungen wiesen die Wirkstoffe Disulfoton, Mevinphos, Aldicarbsulfon, Isoproturon, Diuron, Metamitron und Atrazin auf. Einige der Substanzen sind zum Teil schon länger nicht mehr zugelassen, eine illegale Anwendung kann nicht ausgeschlossen werden. Bei der Auswertung anhand der Zielvorgaben "Aquatische Lebensgemeinschaften" der LAWA wurde eine Abnahme der Belastung seit 1999 registriert. Hauptsächlich überschritten die PBSM Dichlorvos, Etrimfos, Diuron, Fenthion und Trifluralin die Zielvorgabe. Wird eine nachhaltige Entwicklung angestrebt, sollten die Zielvorgaben rechtlich bindend werden und der Eintrag von PBSM reduziert werden.