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  • Titel
    Beitrag zur Kenntnis der Auenwälder der südböhmischen Becken
  • Paralleltitel
    contribution of alluvial forests of the South-Bohemian basins
  • Verfasser
  • Erscheinungsort
    Wien
  • Verlag
  • Erscheinungsjahr
    2003
  • Illustrationen
    3 Abb., 43 Lit. Ang.
  • Material
    Artikel aus einer Zeitschrift
  • Standardsignatur
    753
  • Datensatznummer
    200111958
  • Quelle
  • Abstract
    Das Pruno padi-Quercetum roboris, eine neu beschriebene Assoziation der Auenwälder in den südböhmischen Becken, wurde näher untersucht. Es handelt sich um mehr oder weniger regelmäßig überflutete Auenwälder, die Merkmale sowohl des Alnenion glutinoso-incanae (Vorkommen der Unterverbands-Charakterarten, Meereshöhe, Klima) als auch die des Ulmenion (Vorherrschen von Quercus robur, Relief) aufweisen. In der Artengarintur dieser Gesellschaft kommen außer den Auenwaldarten azidophile Arten, wie Picea abies, Frangula alnus, Carex brizoides (oft vorherrschend), Maianthemum bifolium u.a., vor. Neben Quercus robur sind Alnus glutinosa und Prunus padus häufig. Spezifische Standortverhältnisse (relativ arme Substrate, kühles, feuchtes Klima, Einfluss der Alpen) bedingten die Entstehung dieser typischen Auenwaldgesellschaft, wo Arten der Niederungslagen (z.B. Quercus robur) und der Gebirgslage (z.B. Petasites albus, Thalictrum aquilegiifolium u.a.) zusammen vorkommen. Typische Kontaktgesellschaften sind in der natürlichen Landschaft Tannen-Eichenwälder (Abieti-Quercetum Mraz 1959) oder Eichen-Lindenwälder (Stellario-Tilietum Moravec 1964). Oft wurden sie jedoch durch Wirtschaftswiesen oder Maiskulturen ersetzt. Die Variabilität des Pruno padi-Quercetum (Pruno-Quercetum alnetosum und P.-Q. typicum) wurde näher untersucht.