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  • Titel
    Symphänologische Beobachtungen im Wienerwald
  • Paralleltitel
    Symphenological studies in the Wienerwald near the northwestern borders of Vienna, Austria
  • Verfasser
  • Erscheinungsort
    Wien
  • Verlag
  • Erscheinungsjahr
    2003
  • Illustrationen
    13 Abb., 18 Lit. Ang.
  • Material
    Artikel aus einer Zeitschrift
  • Standardsignatur
    753
  • Datensatznummer
    200111954
  • Quelle
  • Abstract
    Von März bis Dezember 2001 wurden in einem nord- und einem südexponierten Eichen-Mischwald am nordwestlichen Stadtrand Wiens symphaenologische Studien betrieben. Es stellte sich heraus, dass a) die besonders trocken-heiße Witterung der Vegetationsperiode 2001 sehr gut in den synthetischen Phaenospektren der Bestände zum Ausdruck kommt: Wärme und Trockenheit haben nicht nur frühen Austrieb, sondern vielfach auch früheren Verlust vegetativer wie generativer Organe zur Folge; b) in der nordexponierten (und weniger trockenen) Fläche einiger arten in der Lage waren, nach dem Verlust der ersten Blütengeneration noch eine Nachblüte zu beginnen; c) viele Pflanzen im trocken-warmen (rand)pannonischen Klima durch die globale Klimaerwärmung an die Grenze ihrr Dürrehärte geraten können; d) die von Dierschke (1989, 1994) verwendete 12-teilige Skala sinnvoller Weise durch eine Phänostufe XII (vorzeitiger/gewaltsamer Laub- bzw. Blütenverlust) zu ergänzen ist.