- TitelDie Landwirtschaftliche Umweltberatung Steiermark: Instrumente, Versuche und Umsetzungsstrategien für den Grundwasserschutz in der quartären Talflur der Mur von Graz bis Radkersburg
- Verfasser
- ErscheinungsortGumpenstein
- Verlag
- Erscheinungsjahr2004
- Illustrationen2 Abb., 2 Lit. Ang.
- MaterialArtikel aus einer Zeitschrift
- Standardsignatur13060
- Datensatznummer200111533
- Quelle
- AbstractEntlang der quartären Talflur der Mur findet man von Graz bis Radkersburg ein bedeutendes Grundwasservorkommen. Dieses dient überregional der Trinkwasserversorgung tausender Haushalte. Aufgrund der in den 80er Jahren erhöhten Nitratwerte im Trinkwasser (über 100 mg NO3/l) im Leibnitzer Feld wurde 1988 das Projekt "Landwirtschaftliche Umweltberatung" initiiert. Das Projekt wird durch das Ländliche Fortbildungsinstitut Steiermark (LFI) im Auftrag der Steiermärkischen Landesregierung und in Zusammenarbeit mit der Abteilung Pflanzenbau der Landeskammer für Land- und Forstwirtschaft Steiermark durchgeführt. Durch intensive Beratung werden die Vorgaben der Wasserschon- und Schutzgebiete vermittelt. Die boden- und grundwasserschonende Bewirtschaftung, insbesondere die Umsetzung grundwasserrelevanter Förderungsrichtlinien und Maßnahmen wie Fruchtfolgegestaltung, reduzierte Stickstoffdüngung, gezielter Gülleeinsatz, schlagbezogene Nährstoffbilanzierung etc. sind hierbei inhaltliche Schwerpunkte. Diese Maßnahmen werden durch Versuche wie Nmin-Messreihen, Lysimeter- und Sickerwassersammlerergebnisse unterstützt und auf ihre Wirkung überprüft. Derzeit betreuen von Graz bis Radkersburg sieben Umweltberater(in) 8 Wasserschongebiete und 18 Wasserschutzgebiete und im Rahmen des ÖPUL 2000 etwa 650 Betriebe mit der Maßnahme "Projekte für den vorbeugenden Gewässerschutz" (Summe 28.000 ha Fläche des relevanten Gebietes von Graz bis Radkersburg oder 20.000 ha LN Projektfläche).
- Schlagwörter
- Klassifikation
Hierarchie-Browser
