Titel
Risikoabschätzung von Hangbewegungen und Schutzkonzepte
Verfasser
Erscheinungsort
Klagenfurt
Erscheinungsjahr
2004
Illustrationen
10 Abb., 5 Lit. Ang.
Material
Artikel aus einem Buch
Standardsignatur
13124
Datensatznummer
200111097
Quelle
Abstract
Die nach den Rutschungs- und Felssturzereignissen in den letzten drei Jahren erfolgten Risikoabschätzungen mit Hilfe visueller und messtechnischer Methoden sowie die darauf basierende Entwicklung von Schutzkonzepten und deren Realisierung werden an Fallbeispielen aus dem Mittelgebirgsraum in SW-Deutschland vorgestellt. An Bahnstrecken erfolgten die ersten Abschätzungen durch Hubschrauberbefliegungen und an Straßen mit herkömmlichen Geländeuntersuchungen, wobei in den Steillagen Durchsteigungen erforderlich waren. Bei den eingesetzten messtechnischen Schutzmaßnahmen zur Frühwarnung handelt es sich in zwei Fällen um erstmalig in Deutschland angewendete Methoden. Die bis jetzt gemachten Erfahrungen mit diesen Messmethoden werden diskutiert. Es zeigt sich, dass eine realistische Risikoabschätzung nur mittels permanenter Messmethoden und einer Korrelation dieser Messergebnisse mit den Daten ebenfalls permanent ermittelter Ursachenfaktoren möglich ist. Die Basis ist Expertenwissen. Abschließend wird ein neuentwickeltes Messverfahren zur Erkundung von Rutscharealen mit passiven elektromagnetischen Impulsmessungen beschrieben.