Aktionen
Anzeigeoptionen
  • Titel
    Method for Estimation of the Frequency of Sediment Disasters
  • Paralleltitel
    Methode zur Abschätzung der Häufigkeit von Wildbach-Katastrophen
  • Verfasser
  • Erscheinungsort
    Klagenfurt
  • Erscheinungsjahr
    2004
  • Illustrationen
    7 Abb., 23 Lit. Ang.
  • Material
    Artikel aus einem Buch
  • Standardsignatur
    13124
  • Datensatznummer
    200110958
  • Quelle
  • Abstract
    Unter der Annahme zeitlicher und räumlicher Unabhängigkeit von Wildbach-Ereignissen mit Sedimenttransport wird ein Verfahren für die Ermittlung von Ausmaß - Häufigkeitspaaren vorgeschlagen und zur Diskussion gestellt. Das Verfahren baut auf Häufigkeitsanalysen auf und verwendet Aufzeichnungen des Forsttechnischen Dienstes von Ereignissen in Österreich für den Zeitraum 1972 -2001. Für den Vergleich ungleich großer Einzugsgebiete wird eine "spezifische Größe" (SpA101) abgeleitet, die der Gesamtablagerungsmenge des Ereignisses dividiert durch die Einzugsgebietsfläche plus einem linearen Term von 0.1 entspricht. Dieser Wert ermöglicht es, räumlich auseinander liegende Ereignisse zeitlich zusammenzuführen und dadurch die Beobachtungszeit scheinbar zu erweitern. Die vorliegenden Daten erlauben in Österreich für den SpA101-Wert Frequenz-Magnitude-Werte anzugeben und dadurch auch weitere Vergleiche für die Zukunft und auch andere Gebiete zu erhalten. Ein Vergleich der Häufigkeit von Ereignissen in unverbauten und verbauten/teilverbauten Wildbächen läßt eine Effizienzbetrachtung zu. Bei entsprechender Verfeinerung des Verfahrens (Ableitung von Wildbach-0Gefährlichkeitsklassen) ist eine Quantifizierung der Leistung von Schutzmaßnahmen möglich. In diesem Zusammenhang werden auch Häufigkeiten für das Auftreten von bestimmten spezifischen Ablagerungsgrößen vorgestellt, die die Analyse der Daten auch unter Gesichtspunkten der fraktalen Geometrie zulassen.