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  • Titel
    Ingenieurbiologische Hangsicherungsmassnahmen in Wildbacheinzugsgebieten - Bestandesentwicklung und langfristige Wirksamkeit
  • Paralleltitel
    Biotechnical and Soil Bioengineering Slope Stabilization in Torrent Catchment Areas - Development of Stands and Long-term Performance
  • Verfasser
  • Erscheinungsort
    Klagenfurt
  • Erscheinungsjahr
    2004
  • Illustrationen
    11 Abb., 16 Lit. Ang.
  • Material
    Artikel aus einem Buch
  • Standardsignatur
    13124
  • Datensatznummer
    200110956
  • Quelle
  • Abstract
    Zur verlässlicheren Einschätzung der langfristigen Funktionserfüllung ingenieurbiologischer Hangsicherung werden am Arbeitsbereich Ingenieurbiologie und Landschaftsbau (Universität für Bodenkultur Wien) verschiedene Konstruktionen in Wildbacheinzugsgebieten ausgedehnt untersucht. Die Ergebnisse sollen einen Beitrag dazu leisten, einen sinnvollen Umgang und Pflegekonzepte für ingenieurbiologische Stabilisierungsmethoden zu definieren. Erste Detailuntersuchungen wurden an Heckenbuschlagen aus den 50iger Jahren in den Einzugsgebieten des Geroldsbach und Enterbach in den Stubaier Alpen durchgeführt. Aufgrund hervorragender Gesamtkonzepte konnten dort die problematischen Blaiken stabilisiert werden, wodurch das Vermurungspotential maßgeblich reduziert wurde. Zum gegebenen Zeitpunkt sind die steilen Geschiebeherde stabil. Die erlendominierten Bestände befinden sich in vitalem Zustand, fortschreitende Bruchanfälligkeit lassen allerdings Vitalitätseinbußen erwarten. Eine Sukzessionsfolge ist nicht abzusehen, ausreichendes Regenerationsvermögen der Erlenbestände muss jedoch aufgrund eingeschränkter Stockausschlagkapazität angezweifelt werden. Aufgrund der geologischen Verhältnisse sind die Einzugsgebiete einer ständigen Bewegungsdynamik ausgesetzt, das Erosionspotential wird auch auf lange Sicht erhalten bleiben.