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  • Titel
    Geomorphologie des unteren Breitachtales bei Oberstdorf : Mit einer Spezialbetrachtung zur Breitachklamm-Entstehung
  • Verfasser
  • Erscheinungsort
    Dornbirn
  • Verlag
  • Erscheinungsjahr
    2004
  • Illustrationen
    37 Abb., 24 Lit. Ang.
  • Material
    Artikel aus einer Zeitschrift
  • Standardsignatur
    13624
  • Datensatznummer
    200110863
  • Quelle
  • Abstract
    Die hier vorgelegten Forschungsergebnisse der Geomorphologie des unteren Breitachtales schließen sich eng an jene des Kleinwalsertales der oberen und mittleren Breitach an. Dabei gibt es einen gemorphologischen Übergangsraum, nämlich das Breitach-Trogtalende im Bereich der Breitachklamm. Dort ist die Mündungsstufe des kleineren Breitachgletscher-Tales zum größeren Illergletscher-Tal zu erkennen, worin die bekannte Klamm eingetieft ist. Die Untersuchung der Breitachklamm nimmt in dieser Arbeit einen Schwerpunkt ein. Talabwärts beherrschen hochglazial geglättete Rundhöcker- und Spornrücken-Erosionsformen die Morphologie der unteren Breitach sowie der Tiefenbacher Berge. Wissenschaftlich neu und deshalb interessant sind dort die morphologischen Zeugen des pleistozänen Gletschereis-Abbaus im Würmspätglazial, teils als glazifluviale Erosionsformen am Gletscherrand (Eisrandterrassen), teils als Aufschüttungsformen wie Kames- und Deltaterrassen zu interpretieren.