Titel
Ökologisches Profil der Stadt Krems an Hand einer Strukturanalyse und ausgewählten Sotffflüssen
Verfasser
Erscheinungsort
St. Pölten
Verlag
Erscheinungsjahr
2003
Illustrationen
10 Abb., 43 Lit. Ang.
Material
Artikel aus einer Zeitschrift
Standardsignatur
13378
Datensatznummer
200110740
Quelle
Abstract
Flächenstruktur sowie anthropogene und natürliche Energie- und Stoffflüsse der Stadt Krems (Niederösterreich) wurden mit Hilfe der Ökosystemaren Struktur- und Stoffflussanalyse (ÖSSA) untersucht. Die Fläche der Gemeinde weist einen Vegetationsdeckungsgrad von 71 % auf; die nicht versiegelten Flächen sind sowohl forstwirtschaftlich als auch landwirtschaftlich geprägt, wobei die Weinbauflächen einen hohen Anteil einnehmen. Die pflanzliche Nettoprimärproduktion (NPP) beträgt 60.500 t jährlich, davon entfallen 26.000 t auf die Wälder und 17.444 t auf Gärten, Weingärten und auf Ackerflächen. Durch die Sonne werden jährlich 41.487 GWh Energie auf das Gebiet der Stadtgemeinde Krems eingestrahlt; der anthropogene Energiebedarf liegt bei 19.093 GWh. Der Grundwasserverbrauch liegt mit mehr als 10.000.000 m3 gegenüber 26.961.588 m3 Niederschlag relativ hoch. Vom jährlichen Abfall (11.094 t) werden 2.969 t an biogenen Stoffe kompostiert, 5.056 t einer stofflichen Verwertung zugeführt und 3.026 t als Restmüll deponiert. Die errechnete Stickstoffbilanz ergab einen jährlichen Überschuss von 65 T N.