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  • Titel
    Wald als wirtschaftlicher Standortfaktor - Rohstoff, Beschäftigungs- und Einkommenspotenziale im ländlichen Raum Brandenburgs
  • Paralleltitel
    Forest as an Economic Location Factor - Renevable Resource, Employment and Income Potential in the Rural Area of Brandenburg
  • Verfasser
  • Erscheinungsort
    Hannover
  • Verlag
  • Erscheinungsjahr
    2004
  • Illustrationen
    7 Abb., 13 Lit. Ang.
  • Material
    Artikel aus einer Zeitschrift
  • Standardsignatur
    4354
  • Datensatznummer
    200110579
  • Quelle
  • Abstract
    Durch eine Vielzahl neuer Forstbetriebe im Land Brandenburg, die aktiv am Holzmarkt teilnehmen, sowie durch forstliche Lohnunternehmer, die mangels eigener Waldarbeiter in den Forstbetrieben diese Lücke schließen, steigt die Bedeutung des Waldes als Wirtschaftsfaktor. Dies wird sowohl durch die Beschäftigtenzahlen als auch durch die eingeschlagenen Holzmengen und die damit erzielten Umsätze deutlich. Durch die Nutzung der noch nicht mobilisierten Holzmengen können sowohl die Beschäftigtenzahlen als auch der Umsatz der Waldbesitzer drastisch gesteigert werden. Besonders positiv ist die Entwicklung im Holz- und Papiergewerbe sowohl bei den Umsätzen als auch bei den Beschäftigtenzahlen. Die Wertschöpfung - ausgehend vom Rohstoff Holz - verbleibt damit im Land Brandenburg und ist perspektivisch weiter ausbaufähig. Für den ländlichen Raum in Brandenburg ist der Wald ein Wirtschaftsfaktor, der sich sowohl auf die Beschäftigtenzahlen als auch auf die zu erzielenden Umsätze mit dem Produkt Holz weiterhin positiv entwickeln wird. Wichtig ist es, für politische Entscheidungsträger und die entsprechenden Wirtschaftszweige möglichst umfassendes und statistisch belegbares Datenmaterial zur Verfügung zu haben. Für viele Bereiche liegen mit den offiziellen Statistiken, v.a. des Landesbetriebes für Datenverarbeitung und Statistik Brandenburg, zwar repräsentative Datenmaterialien auswertbar vor, andererseits muss auch auf Schätzwerte bei den Berechnungen zurückgegriffen werden. In Nordrhein-Westfalen ist mit der Cluster-Studie Forst und Holz ein Schritt getan worden, der auch in Brandenburg nötig und sinnvoll wäre.