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  • Titel
    Mortalität und Regeneration in Kiefernbeständen (Pinus sylvestris L.) nach Fraß des Kiefernspanners (Bupalus piniarius L.)
  • Paralleltitel
    Mortality and Regeneration of Pine Stands After Defoliation Caused by the Pine looper
  • Verfasser
  • Erscheinungsort
    Hannover
  • Verlag
  • Erscheinungsjahr
    2004
  • Illustrationen
    1 Abb., 11 Lit. Ang.
  • Material
    Artikel aus einer Zeitschrift
  • Standardsignatur
    4354
  • Datensatznummer
    200110561
  • Quelle
  • Abstract
    50- bis 100-jährige Kiefernbestände überstanden mehrmaligen starken Fraß bis Kahlfraß durch den Kiefernspanner mit altersbedingt unterschiedlichen Mortalitäten von maximal 40 %. Insgesamt regenerierte die Kiefer trotz mehrfacher starker Nadelverluste durch Fraß des Kiefernspanners erstaunlich gut. Am Einzelbaum besteht eine positive Korrelation zwischen Restbenadelung und nachfolgender Regeneration bei fraßbedingten Nadelverlusten, wobei starke individuelle Variationen auftreten können. Der Einsatz chemischer Mittel (Karate WG Forst) verbesserte die Restbenadelung und erhöht damit die Regenerationsfähigkeit auch der bereits stark befressenen bzw. kahlgefressenen Bestände. Sammelhiebe sollten zurückhaltend geführt und ausschließlich Kiefern entnommen werden, die keine Nadeln mehr in der Krone haben. Mehrere schwache Eingriffe erscheinen besser als ein starker Eingriff. Im Privatwald sind die unter ungestörten Bedingungen festgestellten Verluste nicht akzeptabel, hier müssen künftig deutlich geringere Schadschwellen angesetzt werden, d.h. geeignete und wirksame Gegenmaßnahmen müssen entsprechend früher einsetzen.