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  • Titel
    Gesteinsgemische und Substratabfolgen
  • Verfasser
  • Erscheinungsort
    Alfeld/Leine
  • Verlag
  • Erscheinungsjahr
    2004
  • Illustrationen
    12 Abb., 54 Lit. Ang.
  • Material
    Artikel aus einem BuchUnselbständiges Werk
  • Standardsignatur
    13700
  • Datensatznummer
    200110210
  • Quelle
  • Abstract
    In der Bodengenetik wird das Ausmaß der Bodenentwicklung meist durch den Vergleich zwischen dem unverwitterten Ausgangsgestein und den entwickelten Bodenhorizonten festgestellt. Dieser Vergleich ist dann nicht möglich, wenn, wie fast überall, die Böden nicht aus homogenen Gesteinen, sondern aus Gesteinsgemischen bzw. geschichteten Bodensubstraten entstanden sind. Sind stabile Parameter zwischen Untergrund und Boden verschieden, so kann auf Inhomogenität geschlossen werden. Homogen sind nur Substrate, die in allen Parametern übereinstimmen. Der Nachweis der Schichtung kann nahnad von Unterschieden in Skelett und Lagerung, in Korngrößenverteilung, Mineralbestand und Chemismus erfolgen. Generell lässt sich Sichtung durch das Verhalten stabiler Indexminerale bzw. Indexelemente nachweisen. Das Ausmaß der Abweichung solcher Minerale bzw. Mineralquotienten gibt den Grad der Inhomogenität wieder. Sind die Komponenten eines Gesteinsgemisches bekannt, und lassen sie sich ausreichend gut charakterisieren, so lässt sich sowohl der anteil der verschiedenen Komponenten am Gemisch als auch die Eigenschaften zu Beginn der Bodenentwicklung rekonstruieren. Wichtige Komponenten von Ausgangsgesteinen der Böden Mitteleuropas stammen aus glazialer und periglazialer Entwicklung, sind äolisch, fluviatil oder marin abgelagert und können schließlich auch vulkanischen Ursprungs sein.