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  • Titel
    Werden Walliser Föhrenwälder zu Eichenwäldern? : Eine pflanzensoziologische Studie mit historischen Aufnahmen
  • Verfasser
  • Erscheinungsort
    Birmensdorf
  • Verlag
  • Erscheinungsjahr
    2004
  • Illustrationen
    2 Abb., 5 Lit. Ang.
  • Material
    Artikel aus einer ZeitschriftUnselbständiges Werk
  • Standardsignatur
    12805
  • Datensatznummer
    200109972
  • Quelle
  • Abstract
    Seit Beginn des 20. Jh. beobachtet man im Wallis in periodischen Abständen ein Waldföhrensterben. Gleichzeitig weisen das Landesforstinventar und kantonale Inventare nach, dass der Anteil der Flaumeiche (Quercus pubescens) zunimmt. Als mögliche Ursache dieses offensichtlichen Sukzessionsprozesses kommen Klimaveränderung, veränderte Waldbewirtschaftung und erhöhte Föhrenmortalität in Frage. Unsere Untersuchung beleuchtet den Sukzessionsprozess mittels alter pflanzensoziologischer Aufnahmen, die im Jahre 2001 wiederholt wurden. Die Studie wurde als Diplomarbeit an der Universität Bern durchgeführt und ist Teil des Föhrenprojektes des Forschungsprogramms Walddynamik der WSL. In 44 % der untersuchten 128 Probeflächen nahm in den letzten 20 bis 70 Jahren der Föhrenanteil deutlich ab. Die jährlichen Abnahmeraten liegen zwischen 1 und 6 Deckungsprozenten. Gleichzeitig nahm in den Flächen mit abnehmender Föhrendominanz der Anteil der Flaumeiche deutlich zu. In der Strauch- und Krautschicht waren nur wenige Änderungen zu verzeichnen. Die Flächen, auf denen sich die Föhren- in Eichenwälder umwandeln, finden sich bevorzugt auf Standorten mit hoher Einstrahlung und hoher Kontinentalität sowie einem geringen Nährstoffangebot.