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  • Titel
    Stoffhaushalt und Funktion von Waldökosystemen am Beispiel der Conventwald-Fallstudie
  • Verfasser
  • Erscheinungsort
    Freiburg im Breisgau
  • Verlag
  • Erscheinungsjahr
    2004
  • Illustrationen
    4 Abb., 16 Lit. Ang.
  • Material
    Artikel aus einem Buch
  • Standardsignatur
    14878
  • Datensatznummer
    200109586
  • Quelle
  • Abstract
    Eine abschließende Bilanz ist aufgrund der Kürze der Beobachtungsreihen noch nicht möglich. Zusammenfassend kann jedoch schon zum jetzigen Zeitpunkt die vorsichtige Schlussfolgerung gezogen werden, dass auch unter dem einfluss der heutigen Depositionsbelastung ein Waldumbau in Richtung standortsgemäßer, laubbaumreicher Bestände ein nennenswertes Potential für die Stabilisierung ökosystemarer Stoffkreisläufe besitzt (s. auch Rothe, 1997). Am Standort Conventwald ist die Stoffbilanz eines Buchenmischbestandes weitgehend geschlossen, während ein benachbarter Fichtenreinbestand einen knapp vierfach höheren Stoffaustrag aufweist. Bei der Führung von Verjüngungshieben kommt der waldbautechnischen Vorgehensweise eine wesentliche Bedeutung für die Intensität der dadurch verursachten Stoffhaushaltsstörungen und vermutlich auch für deren Zeitdauer zu. Im Beispiel der Fallstudie Conventwald war der Stoffaustrag in den ersten 2 Jahren nach Anlage einer Femellücke, bei Vorhandensein einer geschlossenen Vorverjüngung unter Schirm, um mindestens 50 % niedriger als ohne Vorverjüngung.