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  • Titel
    Das Wasserpotential Österreichs - Reserven und Nutzungsmengen
  • Verfasser
  • Erscheinungsort
    Wien
  • Verlag
  • Erscheinungsjahr
    2004
  • Material
    Artikel aus einer Zeitschrift
  • Standardsignatur
    14457
  • Datensatznummer
    200109229
  • Quelle
  • Abstract
    Wie die vorhergehenden Ausführungen gezeigt haben, besitzt Österreich mehrere Arten von Wasserrücklagen, die durch eine hohe Erneuerungs- und damit Nutzungsrate ausgezeichnet sind. Zusätzlich ist deutlich zu sehen, dass die vorhandenen Wassermengen noch genützt werden, d.h., selbst wenn man die technisch nicht rentabel zu gewinnenden oder noch kontaminierten Wasservorräte ausklammert, ist ein enormer Überschuss vorhanden, dessen Erhaltung wohl für die Zukunft wesentlich sein wird. Abschließend ein Wort zur globalen Klimaerwärmung und seine Auswirkung auf Österreich. Österreich weist eine weitere, wenn auch geringer werdende Erhöhung des CO2-Ausstoßes auf. Dennoch haben andere Staaten mehr Verantwortung. Was bleibt ist eine deutliche Zunahme der Temperaturen, im Winter (Dez.-Febr.) in den österreichischen Alpen um 2,5° C (= 500 m höhere Schneelagen) und im Sommer als Folge mit Hitze- und Trockenperioden. Damit verbunden aber sind die anfangs genannten Niederschlagsveränderungen, welche wohl das Hauptproblem geworden sind. Nur ein allgemeines Verständnis für diese Erscheinungen kann auch zu einer besseren Sichtweise der klimatische Veränderungen, deren Verminderung, aber auch beispielsweise zu der Rückkehr zu naturnahen Flussläufen (Hochwässer!), entsprechenden Walderhaltungsmaßnahmen im Gebirge (Schigebiete!) und geringerer Versiegelung von Natur- und landwirtschaftlichen Flächen führen.